Messen statt schätzen

U-Wert-Bestimmung: Wie gut dämmt Ihre Wand wirklich?

Der U-Wert entscheidet über Heizkosten, Sanierungsplanung und Fördermittel. Wir messen den Wärmedurchgang real am Bauteil – statt ihn nur aus Tabellen zu schätzen. Ideal für Altbauten mit unbekanntem Wandaufbau.

Reale Messwerte am Bauteil
Grundlage für Sanierungsplanung
Zerstörungsfrei
Mit Wirtschaftlichkeitsrechnung
U-Wert-Messgerät mit Wärmestromsensor an einer Bestandswand
Wärmestrommessung am Bestandsbauteil – über mehrere Tage protokolliert für belastbare Werte.
Warum messen?

Tabellenwerte lügen oft – besonders im Altbau

Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient, W/m²K) beschreibt, wie viel Wärme durch ein Bauteil verloren geht. Energieberater entnehmen ihn meist Tabellen nach Baualtersklasse – doch reale Wände weichen davon erheblich ab: verfüllte Luftschichten, unbekannte Dämmlagen, durchfeuchtetes Mauerwerk.

Die Vor-Ort-Messung mit Wärmestromsensoren über mehrere Tage liefert den tatsächlichen Wert. Das verändert Sanierungsentscheidungen: Manche „schlechte" Wand ist besser als gedacht (Dämmung kann kleiner ausfallen), manche „gute" entpuppt sich als Energieschleuder.

  • Altbau mit unbekanntem oder gemischtem Wandaufbau
  • Vor Investitionsentscheidung Dämmung: lohnt sich WDVS wirklich?
  • Verdacht auf durchfeuchtetes, schlecht dämmendes Mauerwerk
  • Qualitätskontrolle nach Dämmmaßnahme
  • Datengrundlage für Energieausweis und Sanierungsfahrplan
Einordnung

Typische U-Werte im Vergleich

Bauteil / BaualterU-Wert (typisch)Bewertung
Vollziegelwand 36 cm (vor 1948)1,4–1,8 W/m²KSehr hohe Verluste
Hochlochziegel 30 cm (1950–1975)1,2–1,6 W/m²KHohe Verluste
Wand mit 8 cm WDVS (1980er-Sanierung)0,4–0,6 W/m²KMittel
GEG-Anforderung Außenwand (Sanierung)≤ 0,24 W/m²KHeutiger Standard
Passivhauswand≤ 0,15 W/m²KBestwert

Messung: ab 290 € netto inkl. Auswertung, zzgl. Fahrtkosten. Mehrere Bauteile im selben Termin günstiger. Passend dazu: Thermografie zur flächigen Schwachstellensuche.

Häufige Fragen zur U-Wert-Messung

Wir bringen Wärmestromsensoren innen und Temperaturfühler innen/außen am Bauteil an – zerstörungsfrei, ohne Bohren. Die Sensorik protokolliert 3–7 Tage (je nach Temperaturdifferenz), danach werten wir aus und Sie erhalten den Bericht mit gemessenem U-Wert und Einordnung.

In der Heizperiode (Oktober–April), weil eine stabile Temperaturdifferenz von mindestens 10 K zwischen innen und außen nötig ist. Im Sommer sind die Ergebnisse nicht belastbar – das sagen wir ehrlich, statt Ihnen eine Schönwettermessung zu verkaufen.

Eine ehrliche Wirtschaftlichkeitsrechnung: Aus U-Wert, Fläche und Heizkosten ergibt sich, was eine Dämmmaßnahme tatsächlich einspart – und ob sich z. B. 16 cm WDVS gegenüber 12 cm noch lohnen. Außerdem präzisere Energieausweise und belastbare Förderanträge.

U-Wert-Messung anfragen

Heizperiode ist Messsaison – Termine für den Winter jetzt sichern.