Lüftung mit Wärmerückgewinnung
KWL-Kosten, Wirkungsgrade, Förderung: lohnt sich der Einbau?
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Je dichter das Haus, desto wichtiger das Lüftungskonzept. Ob manuelles Stoßlüften oder Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung – hier steht, was funktioniert, was es kostet und was es an Pflege braucht.
Ein luftdichtes Gebäude ist kein „zu dichtes" Gebäude – aber es braucht geplanten Luftwechsel. Die DIN 1946-6 verlangt für Neubauten und viele Sanierungen ein Lüftungskonzept: Reicht Fensterlüften, oder muss nutzerunabhängige Technik (dezentrale Lüfter, zentrale KWL) den Feuchteschutz sichern?
Faustregel aus unserer Messpraxis: Ab n50 ≤ 1,5 h⁻¹ wird konsequentes manuelles Lüften anspruchsvoll – 3–4× täglich Stoßlüften schafft kaum ein Berufstätigen-Haushalt. Eine Anlage mit 80–95 % Wärmerückgewinnung löst das Problem und spart dabei Heizenergie. Was sie kostet und wann sie sich rechnet, steht in den Ratgebern.
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Weiterlesen →Bei Neubau mit n50 ≤ 1,5 h⁻¹ und bei umfassender Sanierung (dichte Fenster!) meist ja – mindestens als Feuchteschutz-Lüftung nach DIN 1946-6. Das Lüftungskonzept gibt die belastbare Antwort.
Außenluftfilter alle 3–6 Monate, Abluftfilter alle 6 Monate, gründliche Wartung jährlich. Vernachlässigte Filter kosten Wirkungsgrad und Luftqualität – Details im Wartungs-Ratgeber.
Moderne Geräte übertragen 80–95 % der Abluftwärme auf die Zuluft. Bei einem EFH sind das je nach Standard 1.500–4.000 kWh Heizenergie pro Jahr – plus konstant frische Luft ohne Fensterlüften-Disziplin.